Baixa, Rossio, Lissabon, Tram, Hotel.

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Neulich • in • Portugal

Kurztrip nach
Lissabon

Kein Reiseführer.
Trotzdem interessant.
oder gerade deswegen.

Tipps von allen Seiten.
Must Do`s aus dem Internet.
Ratschläge aus Reiseführern.
Kann man befolgen - muss man aber nicht.

Thomas ist gerade zurück aus Portugal, hat also die frischesten Informationen. Und er ist vielwissend, ich kenne niemanden sonst, der so oft und so viel gereist ist, wie er. Er ist Lehrer.

Ich schalte also mein Telefon auf Lautsprecher. Und dann legt er los.

Da gibt es z.B. die Ginjinha-Bar am Rossio-Platz, die seit 1840 roten Likör anbietet, für lausige 1 Euro das (Schnaps)-Glas, mit oder ohne Kirsche. Und den Hotspot am Cais do Sodre unten am Tejo, wo wir neben der authentischen Markthalle im angesagten TimeOut-Market Sterneküche genießen könnten. Mit Selbstbedienung im Fastfood-Ambiente. Er, Thomas, sei leider nicht dort gewesen, passte zeitlich nicht.

Tram

Klassiker

Die Tour mit der Remodelao



Gespannt, was kommt

Ich notiere weiter, schreibe alles interessiert mit bis ich am Ende erfahre: Guck dir unbedingt in der Mediathek den Film an Lissabon – die Stadt, der Fluss und das Meer.

Nehmt am besten unser Hotel im Viertel Saldanha. Da kreuzen die wichtigen U-Bahn-Linien, vom Airport und in die Altstadt, von dort kommt ihr überall hin!
Enttäuschung klingt in seiner Stimme mit, als er erfährt, dass wir seinem Hoteltipp nicht folgen, sondern lieber mitten in der Baixa einchecken wollen, von wo wir sehr viel zu Fuß erreichen können..
Aber den Filmtipp beherzigen wir. Und siehe da: Alles, was er so dringend empfohlen hat, ist dort zu sehen. Und zwar in exakt der genannten Reihenfolge.
Was nicht dabei ist, ist das Castelo dao San Jorge. Und genau das ist ganz zufällig unser erstes Ziel.

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Blick vom Castelo

mit Übersicht


Zum Frühstück sitzen wir in einem Café an der Praça de Figuera, bzw. davor unter Schatten gebenden Sonnenschirmen. Es ist nicht einfach, die richtige Auswahl zu treffen. Zu verlockend sehen all die leckeren Gebäck- und Kuchenstücke aus, die in Lissabon den ganzen Tag über zum Dickwerden animieren. Wir bestellen je einen Galao Milchkaffee und ich ein großes, sehr leckeres Croissant mit üppiger Pistaziencremefüllung und kunstvollem Dekor, wie bei so vielen der Naschereien, denen man schon optisch nicht widerstehen kann.
Praktisch: Die Praça steht voll mit diesen schick in Schwarz-türkis lackierten Taxis. Und so bechließen wir, gleich mal das Castelo zu besuchen. Wir nehmen den ersten aus der in Dreierreihe wartenden Wagen. Die Burg liegt links. Wir fahren nach rechts. Sollte es uns ergehen wie einst Ephraim Kishon, der in Paris, vom Taxifahrer als ahnungsloser Tourist enttarnt, erstmal kreuz und quer durch die halbe Stadt kutschiert wurde? Nein, Grund sind nur die Einbahnstraßen, in die das rechtwinklinge Verkehrsnetz unten in der Baixa aufgeteilt ist. Und so geht es erstmal entgegengesetzt über den Rossio-Platz und westlich in Richtung Bairro Alto. Dann kreuzen wir die schon morgens sehr belebte Promeniermeile Rua Augusta und sind fast wieder an unserem Ausgangsplatz.
Der Verkehr ist dicht, die Straßen eng. Eine der alten Trams blockiert unseren Weg, weil sie wegen eines Falschparkers nicht weiterkommt. Dann endlich geht es ostwärts den Berg hinauf.
Der Fahrer wird in bemühtem Englisch zum Reiseführer. Kathedrale Se, dann das Foltergefängnis aus der Junta Zeit des Diktators Salazar, der bis in die 1970iger Jahre sein Volk terrorisiert hatte, weiter über den Aussichtsplatz Miradouro de Santa Luzia. Dann endlich durch ein Portal direkt zum Eingang des Castelo Sao Jorge.
10 Euros Fahrtkosten, das ist okay für soviel Umweg. Aber – ach herrje – eine lange Menschenschlange vor dem Eingang. Wir wollen für einen beschleunigten Einlass die Tickets noch schnell online kaufen, merken aber: An der Kasse geht es überraschend flott. Und dann: Was für ein Blick! Der Aussichtsplatz gleich hinter dem Eingang und die Reste der maurischen Burg, die weitgehend vom Erdbeben 1755 zerstört wurde, bieten ein imposantes Panorama.

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Mit Aussicht

Im Park des Castelo


Weit unter uns die stolze Praça de Commerçio und der Tejo, wo die Ponte 25 Abril Golden-Gate-Feeling vermittelt. Christo de Rey Statue, die gegenüber liegende Stadt Almada und in Nordwest eine Anhöhe mit klobigen Neubau-Klötzen. Hier erkennt man die wahren Ausmaße der Metropolregion Lissabon, Wohnblocks, Bürokästen, Parks und dazwischen bewaldete Hügel so weit man gucken kann . Viele der Besucher scheinen eher von den Pfauen angetan, die auf dem Vorplatz neugierig und laut kreischend ihre bunten Federn durch den Wegesstaub ziehen. Einige sehen sehr gerupft aus, hoffentlich nicht von den Touristen hier. Wir überlegen kurz, ob wir auf der Terrasse eine Galao-Pause einlegen. Aber dann ... machen wir, was anscheinend alle machen.

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You'll never walk alone

Willkommen im Hotspot


Wir nehmen den Rückweg durch die engen und steilen Gassen der Alfama hinunter in die Baixa, also die Unterstadt. Sie wurde durch ein heftiges Erdbeben 1755 und anschließendem Feuer und Tsunami den Berichten nach komplett zerstört. Zum Glück regierte zur damaligen Zeit der überaus engagierte Stadtbaumeister und Minister Marques de Pombal, der den Aufbau nach einem streng geometrischen Grundriss geplant und in Rekordzeit durchgesetzt hat. Einsprüche von Bürgerinitiativen und Naturschützern gab es damals nicht.
Die Häuser im nach ihm benannten Estilo Pombalino zeigen eine architektonische Mischung aus Spätbarock und Neoklassizismus und beherrschen die Fassaden im Zentrum. So, wie auch die ornamental gemusterten Plätze und Fußwege. Das älteste großflächige Pflasterdekor stammt von 1849 auf dem Rossioplatz. Es ist optisch wie wogende Wellen angelegt und vermittelt bei konzentriertem Hinsehen durchaus ein leicht schwankendes Gefühl. Auch diese Gestaltung stand in der Veranwortung von Pombal.
Und dann gibt es natürlich die portugal-typischen blauweißen, bildhaften Azulejos. Auch eine Kirchenwand am Miradouro de Santa Luzia, einem aussichtsreichen Zwischenstopp beim Abstieg vom Castelo. Hier muss man sich einen weitschweifenden Blick auf den Tejo allerdings ziemlich erdrängeln, zwischen all den anderen Mit-Touristen.

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Zwischen Tejo und Rossio

Rua Augusta


Du bist nicht allein


Ja, wir sind nicht allein in Lissabon. Diese Stadt, wird immer mehr zum Hotspot für Kurzreisende. Aber mit einem antizyklischen Tagesprogramm lassen sich die Massen, besonders die überflutenden Kreuzfahrtpassagiere, ein Stück weit umgehen.
Hilfreich erweist sich dabei auch unser Hotel. Maja und Marc, die auch gerade aus Lissabon zurück sind, warnten zwar, das sei nichts für uns. Zu groß sei es und auch das Gewusel beim Frühstücksbuffett würde uns nicht gefallen. Dem zum Trotz buchen wir halt ohne Frühstück. Denn die Lage ist top und zufällig bietet es gerade einen unschlagbaren Preis im zeitlich limitierten Weekend-Flashsale. Und - was noch entscheidender ist - es hat eine sensationelle Dachterrasse, von der man die komplette Stadt überblicken kann, 360 Grad Rundumblick vom Castelo bis zum Convento und darüber hinaus und exakt geradeaus die Rua entlang bis zum Tejo an der Praça do Commercio.
Vom Winde verweht fliegen uns beim stilvoll servierten Welcome-Drink auf der Dachterrasse gleichmal die Chips und Peanuts vom Teller - ja, es kann ganz schön stürmisch sein in Lissabon.

Außerdem bietet das schmucklose Neubau-Hotel an der Praça der Moniz den unschätzbaren Vorteil einer unverbauten Sicht auf die Start-Haltestelle der Straßenbahnlinie 28. Direkt von unserem Zimmerfenster im 5. Stock. Und so sehen wir am Morgen, dass nur wenige Wartende dort unten in der Sonne stehen. Unsere Chance ist also groß, einen Platz in der begehrten Linie zu ergattern.



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Hidden places

Nahe dees Cais



Gegen den Strom


Im Internet und in manchen Reiseführern wird empfohlen, die Straßenbahn-Tickets im Voraus zu kaufen. Beim Fahrer sei die Fahrt nur "in bar oder passend" zu erhöhten Preisen zu erwerben. Naja, es geht aber auch anders. Denn die in den 90igern renovierten Waggons sind längst allesamt mit kontaktlosen Terminals für Karten- oder Handy-Zahlung ausgestattet, was ein spontanes Mitfahren very easy macht. Wäre mal eine Idee für Hamburg & Co.
Wir zahlen also bequem per ApplePay und los geht's mit der achsobegehrten Remodelao – klingt wie eine Mayonnaisenart, ist aber deutlich romantischer. Die historischen Wagen aus den 1930er Jahren sind allesamt kurze Triebwagen ohne Anhänger. Anders würden sie auch gar nicht die engen Kurven und teils enormen Steigungen erklettern können.

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Spursicher

Remolodao


Die als Touristenlinie verschrieene Linie 28 wird - überraschenderweise für uns - zu dieser Morgenzeit sehr stark von Einheimischen, heute allseits Locals genannt, genutzt, um sich auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen die Anstiege zu ersparen. Gut, dass sie es nicht allzu eilig haben. Und wir auch nicht. Denn erstmal stecken wir fest, weil ein Liefer-LKW zu nah an den Schienen entlädt. Der Straßenbahnfahrer greift durch das Fenster, legt dem Fahrzeug die Spiegel an und schon ruckeln wir weiter. Enge Gassen, ganz enge Kurven und steile Straßen und immer wieder fotostarke Ausblicke. Fotografieren und Filmen muss einfach sein, auch wenn sich das als sehr wackelige Angelegenheit erweist - blaue Flecken nicht ausgeschlossen.

Vom höchsten Punkt am aussichtsreichen Miradouro Portas do sol holpern wir mit kurzen Unterbrechungen die Schienen der Alfama hinunter, vorbei am Arco da Rua Augusta, den Eingang zur Hauptfußgängerstraße in die Unterstadt an der einen und die kahle Praça de Commercio an der anderen Seite und wieder steil bergauf.

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Cafe Brasileiro

Pessoas Home

Metropolen haben ihren Preis

Die Hauptstadt Portugals ist kein Schnäppchen mehr, wie wir schon bei der Hotelbuchung erfahren konnten. Herausragend in Preis aber auch Ambiente ist zum Beispiel das Café Brasileiro in der Chiado. Es liegt direkt an der Straßenbahnhaltestelle an der Praça Luís de Camões , so dass man sich den Fußweg hinauf sparen kann. Hier kommt man auch aus den tief gelegenen U-Bahn Linien Azul und Verde wieder ans Tageslicht. Wir entscheiden uns für ein kleines Frühstück mit Galao, normalem Croissant und einem sehr leckeren French Toast für mal eben 35 € by card. Dafür bekommt man allerdings auch hervorragende Qualität in niveauvoller Umgebung. Der überall gegenwärtige portugiesische Dichter Pessoa (wir kannten ihn vorher noch nicht) soll hier jeden Morgen ein Pasteis de Nata und einen Ginjinha , also den Kirschschnaps, verzehrt haben. Mal ehrlich, als Frühstück wär das nichts für mich. Aber - diese Erzählung steht in fast allen Reiseführern. Und Legendenbildung verkauft sich gut.
Und in der Tat gibt es an vielen Ecken sowohl die Ginjinha Bars als auch die Pastelerias de Nata, die allesamt darum buhlen, jeweils das Original zu sein. Die winzigen Bars, die eigentlich nur aus einem Ausschank bestehen, erkennt man mit geschlossenen Augen schon daran, dass im Umkreis vor Ihnen der Boden klebt. Ja, die Gläser sind klein und immer überläufig gefüllt.

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Ach wie süß

Natas überall

Die Pastelerias dagegen machen bereits mit zahlreich und geduldig Wartenden auf sich aufmerksam. Mir scheint: je mehr Leute vor der Tür stehen, desto besser die Bewertungen in Trip-Advisor und umgekehrt. Okay, Herdentrieb gehört nunmal dazu. Wir suchen lieber die Confeiteria Nacional am Rossio auf in ihren verspielten Jungendstil-Räumen. In der Auslage wählen wir zwischen bunt verzierten Kuchen und Törtchen. Im oberen Stock gibt es Plätze mit klassischem Kaffeehausflair und der Galao ist wirklich großartig. Und die Natas ebenso.

Gesteuert von Social Media

Auf unserem Weg zum unbedingt emfpohlenen Casa Alentejo bemerken wir eine Menschenschlange vor einem Restaurant in einer Nebenstraße und fragen uns, gibt es hier Sterneküche wie in der Markthalle am Cais do Sodre oder warum warten die Menschen so hoffnungsvoll auf einen Tisch. Nein, der Blick ins Internet klärt auf: Es ist ein Frango Restaurant, also eines, das nur die flach gedrückten Assado-Hähnchen serviert. Mit Reis oder Kartofffelbrei. Nichts für uns. Wenn schon Frango, dann piri piri. Oder Sardinhas assadas, oder ... die Restaurantauswahl riesig hier rund um die Portas do Santo Antao.

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Hotspot

mit Markthalle


Als kulinarische Highlights in Lissabon gelten auch die Bifanas Schnitzelbrötchen, der Grünkohleintopf Caldo Verde und das Nationalfisch Bacalau, von dem man immer wieder liest, es gebe mehr Rezepte damit als Tage im Jahr. Also soll diese scheinbar wichtige Information auch hier nicht fehlen.
Was uns auffällt sind die vielen Fleischgerichte von Burger bis Filet, die a la Hamburger Labskaus on top mit einem Spiegelei serviert werden. Nunja, Geschmäcker sind nun mal verschieden.

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Innen hui

Casa Alentejo


Aber zurück um Casa Alentejo, an dem wir erst einmal vorbeilaufen, weil es von außen so unscheinbar, bzw. gar nicht wirkt. Aber innen entfaltet sich ein maurische Pracht im Stil eines marokkansichen Riads. Portugiesisch aufgepeppt mit prachtvollen Azulejos. Ein quadratischer Patio mit Brunnen in der Mitte und in einer Ecke ein Ausgang mit der Aufschrift "Taverna." Weil der eigentliche, sehr sehenswerte Speisesaal in der oberen Etage erst später öffnet, nehmen wir im angrenzenenden schlichten Innenhof Platz und lassen uns eine Chorizo servieren, die über einem Tontopf flambiert wird. Dazu ein Super Bock vom Fass - einfach genial und mit ca. 10 € ein wahres Schnäppchen - für Lissabon allemal.

Instapoints in Wartestellung


Lissabon entwickelt sich zum Eldorado für Selfie-Fans. Ob an den malerischen Ecken in Alfama, den edlen Schaufenstern im Chiado, den Panorama-Aussichten der Miradouros und - natürlich - vor Straßenbahnen und Aufzügen – überall sieht man Smartphones an weit ausgestreckten Armen und Smiling Faces bis der Schuss endlich sitzt.

Ein überaus beliebtes Motiv, das aus tragischem Anlass ausfallen muss, ist die historische Standseilbahn Elevador da Gloria. Nach ihrem fatalen Unfall vom September 2025 bleibt die beliebte Verbindung von der Baixa hoch zum aussichtsreichen Park Sao Pedro de Alcantara außer Betrieb. Und in der Folge auch der sehr fotogene Elevador de Santa Justa, der aufgrund seiner genialen Stahlkonstruktion als der als weltweit meist fotografierte Fahrstuhl gilt. Wie all die anderen historischen Denkmäler dieser Art wird auch er grundlegend überholt und modernisiert. Es dauert also noch etwas, bis die Passanten und Passantinnen wieder ganz bequem von der Unter- in die Oberstadt kommen.

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Elevador de Santa Justa

Leider außer Betrieb


Wir sehen übrigens viele Besucher und Besucherinnen, die mit enttäuschten Gesichtern vor den erwähnten Lissabonner Wahrzeichen stehen und erst hier erfahren, dass gerade nichts läuft – trotz anders lautender Informationen aus dem Internet. Einige Autoren und Autorinnen scheinen länger nicht hier gewesen zu sein, wenn überhaupt. Zuverlässige Informationen gibt es auf jeden Fall auf der offiziellen Homepage visitlisboa.com.

Wer statt dieser "Must sees" sich lieber selbst in Szene setzt - Instagram lässt grüßen - kann übrigens eins der zahlreich angebotenen Fotoshootings buchen. Ob die als Kulisse ausgesuchte Sehenswürdigkeit dabei noch im Bilde ist, scheint Vielen egal. Hauptsache die Daumen sind gereckt und die Finger hiphop-mäßig gespreizt - dann wird die Zahl der Follower schon wachsen.

So, wie die Anzahl der Touristen, die diese Stadt besuchen. Gern mit den Tipps von Thomas oder Maike und Marc. Und kritisch begleitet mit den Tipps aus dem Internet. Kann man befolgen, muss man aber nicht.

Übrigens: Thomas hat bereits die Tipps für die Weiterreise durchgegeben. Aber das ein anderes Mal.

Vorläufiges Ende

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